Längster Teil-Shutdown der USA trifft Flugreisende und Sicherheitsbehörden
Wichtige Fakten
- • Der Teil-Shutdown des Heimatschutzministeriums (DHS) ist der längste in der US-Geschichte.
- • Über 12% der TSA-Mitarbeiter blieben am Freitag der Arbeit fern, viele kündigten.
- • Präsident Trump ordnete die Lohnzahlung für TSA-Mitarbeiter an, die Finanzierung ist unklar.
- • Kongress und Trump sind in einer Sackgasse über Einwanderungs- und Zollfragen.
- • Flughäfen warnen vor langen Wartezeiten, besonders in Baltimore, Houston und New York.
Längster Regierungs-Shutdown in den USA
Der Teil-Shutdown des US-Heimatschutzministeriums (DHS) hat am Sonntag den Rekord als längster in der Geschichte der USA erreicht und könnte bei Fortdauer über das Wochenende hinaus zum längsten Shutdown überhaupt werden. Mit 193.867 Beschäftigten, etwa 9,4% der Bundesbelegschaft, ist das DHS zum Spielball in einem politischen Tauziehen geworden, bei dem Kongress und Präsident Donald Trump in einer Sackgasse über Änderungen bei der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) feststecken.
Auswirkungen auf Flughäfen und Sicherheitspersonal
Die Auswirkungen sind besonders an Flughäfen spürbar: Am Freitag blieben mehr als 3.560 TSA-Mitarbeiter (über 12%) der Arbeit fern, ein Rekord während des Shutdowns, und mehr als 480 haben seit Beginn gekündigt, da sie sich Grundbedürfnisse wie Benzin oder Miete nicht leisten können. Flughäfen wie Baltimore, Houston und New York City melden stundenlange Wartezeiten, während andere keine Probleme berichten. Präsident Trump ordnete am Freitag per Memorandum die Lohnzahlung für TSA-Beschäftigte an, die zwei Gehälter verpasst haben, doch die Finanzierungsquelle und Legalität sind unklar.
Politische Blockade und Forderungen
Der Kongress hat es versäumt, eine Lösung zu finden: Das Repräsentantenhaus lehnte einen Senatsbeschluss zur Finanzierung großer Teile des DHS ab, und die Frühlingspause verzögert weitere Verhandlungen bis mindestens April. Gewerkschaften, Fluggesellschaften und Airport-Manager fordern dringend Maßnahmen, wobei drei parteiübergreifende Vorschläge auf dem Tisch liegen, aber keine politische Dynamik haben. Experten warnen, dass die tiefe Polarisierung eine langfristige Lösung erschwert.
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