Lloyds Banking Group mit Sammelklage über 66 Millionen Pfund konfrontiert
Wichtige Fakten
- • Lloyds Banking Group sieht sich einer 66-Millionen-Pfund-Sammelklage gegenüber.
- • 30.000 Kunden fühlen sich durch unfaire Provisionen bei Kfz-Darlehen geschädigt.
- • Die Kläger verzichten auf das FCA-Entschädigungsprogramm aus Sorge vor Benachteiligung.
- • Durchschnittliche FCA-Entschädigung liegt bei 700 Pfund, Kritiker fordern 1.500 Pfund.
- • Ein Berufungsverfahren von Lloyds könnte Sammelklagen im April blockieren.
Gerichtsverfahren gegen Lloyds Banking Group
Die Lloyds Banking Group steht vor einem Rechtsstreit mit 30.000 Kunden, die sich durch unfaire Provisionen bei Kfz-Darlehen geschädigt fühlen. Die Anwaltskanzlei Courmacs Legal bereitet eine Sammelklage über 66 Millionen Pfund vor, da die Kunden befürchten, durch das offizielle Entschädigungsprogramm der Finanzaufsichtsbehörde FCA benachteiligt zu werden.
Kritik am FCA-Entschädigungsprogramm
Die Kläger verzichten freiwillig auf das FCA-Programm, obwohl dies kostenfrei wäre und durchschnittlich 700 Pfund pro Fall bieten soll. Kritiker wie die all-party parliamentary group on fair banking halten jedoch 1.500 Pfund für angemessen. Die Kanzlei Courmacs Legal argumentiert, die FCA-Regelung begünstige die Banken aufgrund von Lobbyarbeit und minimiere die Entschädigungen.
Rechtliche Komplikationen und weitere Klagen
Lloyds und andere Banken haben ein Berufungsverfahren eingeleitet, um Sammelklagen im Kfz-Finanzierungsskandal zu blockieren, das im April verhandelt wird. Ungeachtet dessen plant Courmacs Legal, ähnliche Klagen gegen weitere Kfz-Finanzierer noch in diesem Jahr einzureichen, während die FCA betont, ihr Programm sei kostengünstiger und schneller.
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