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Politik 29.05.2026, 08:12 Aktualisiert: 29.05.2026, 12:01

Magyar in Brüssel: Ungarn kämpft um eingefrorene EU-Gelder

10 Milliarden Euro EU-Gelder für Ungarn sind eingefroren.

Wichtige Fakten

  • 10 Milliarden Euro EU-Gelder für Ungarn sind eingefroren.
  • Orban-Regierung verstieß gegen Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsregeln.
  • Premier Magyar verhandelt mit Kommissionschefin von der Leyen.
  • Gelder verfallen bald, werden aber für Staatsfinanzen benötigt.
  • EU-Freigabe erfordert Erfüllung von 27 Super-Meilensteinen.

Magyars Brüssel-Mission: 10 Milliarden Euro auf dem Spiel

Ungarns neuer Regierungschef Peter Magyar wirbt in Brüssel um die Freigabe von rund zehn Milliarden Euro an EU-Geldern, die unter seinem Vorgänger Viktor Orbán wegen Verstößen gegen Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsvorwürfe eingefroren wurden. Beim Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen signalisierte Magyar Reformbereitschaft.

Druck steigt: Gelder verfallen in Kürze

Die Mittel müssen bis Monatsfrist freigegeben werden, sonst verfallen sie für Ungarn. Budapest benötigt das Geld dringend zur Stabilisierung der Staatsfinanzen.

Hürden: 27 Super-Meilensteine

Die EU-Kommission fordert vor einer Freigabe die Erfüllung strenger Auflagen, darunter die vollständige Wiederherstellung der Justizunabhängigkeit. Magyars Tisza-Partei hat einen ersten Verfassungsänderungsantrag eingebracht.

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