Maschinenbau in der Krise: Werk in Speyer schließt, tausende Jobs bedroht
Wichtige Fakten
- • Mann+Hummel schließt Werk in Speyer bis 2028.
- • Rund 600 Arbeitsplätze sind betroffen.
- • Produktion in Deutschland zu teuer und bürokratisch.
- • VDMA: Auftragsplus im Q1 täuscht – keine Trendwende.
Werk in Speyer vor dem Aus
Der Maschinenbauer Mann+Hummel schließt sein traditionsreiches Werk in Speyer bis Ende 2028. Rund 600 Arbeitsplätze gehen verloren. Die Stadt reagiert mit Bestürzung, Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler will um den Standort kämpfen, befürchtet aber negative Folgen für die Wirtschaftskraft der Stadt.
Urn der Belegschaft – Protest und Perspektivlosigkeit
Für langjährige Mitarbeiter wie Daniel Di Naro bricht die Existenzgrundlage weg. Die IG Metall kündigt Widerstand an, fordert eine Rücknahme der Entscheidung. Dennoch: Die Standortprobleme bleiben bestehen. Die hohen Energie-und Arbeitskosten sowie die überbordende Bürokratie setzen der gesamten Branche zu.
VDMA sieht Strukturkrise – kein Aufschwung in Sicht
Der Branchenverband VDMA dämpft die Hoffnung: Der Zuwachs im 1. Quartal 2026 sei eine Momentaufnahme. Chefsvolkswirt Johannes Gernandt geißelt die Regierung – statt Reformen gebe es nur Streit. Hinzu kommen geopolitische Konflikte und der Zollstreit mit den USA, die Investitionen blockieren.
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