Massendemonstration in München fordert Ende des iranischen Regimes
Wichtige Fakten
- • Bis zu 250.000 Menschen demonstrierten friedlich in München gegen das iranische Regime.
- • Reza Pahlavi rief US-Präsident Trump zur Unterstützung des iranischen Volkes auf.
- • Die Demonstration wurde vom Verein The Munich Circle organisiert und übertraf Erwartungen.
- • Im Iran wurden bei Protesten um Jahreswechsel bis zu 18.000 Menschen getötet.
- • Die USA haben den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in die Golfregion verlegt.
Massendemonstration in München
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz haben nach Polizeiangaben bis zu 250.000 Menschen friedlich gegen das iranische Regime demonstriert, was die Erwartungen der Organisatoren weit übertraf und zu erheblichen Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt führte. Die Kundgebung auf der Theresienwiese wurde vom Verein The Munich Circle organisiert und zeigte viele iranische Flaggen mit dem alten Löwen-Motiv sowie Bilder von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten Schahs.
Forderungen und internationale Reaktionen
Reza Pahlavi, der als Exil-Oppositioneller auftrat, forderte einen demokratischen Neuanfang im Iran und rief US-Präsident Donald Trump zur Hilfe für das iranische Volk auf, wobei er sich als neutral darstellte und betonte, dass es ihm um freie Wahlen und nicht um eine Rückkehr zur Monarchie gehe. Parallel zu den Protesten in München, die auch in Toronto und Los Angeles geplant sind, hat die USA den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in die Golfregion verlegt, um den Druck auf Teheran zu erhöhen, nachdem im Iran bei gewaltsam niedergeschlagenen Massenprotesten um den Jahreswechsel nach Menschenrechtsangaben bis zu 18.000 Menschen getötet wurden.
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