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International 19.04.2026, 07:49 Aktualisiert: 19.04.2026, 15:06

Massenfund von Leichen auf Trinidad und Tobago wirft Fragen auf

Mindestens 50 Säuglings- und sechs Erwachsenenleichen in Cumuto gefunden.

Wichtige Fakten

  • Mindestens 50 Säuglings- und sechs Erwachsenenleichen in Cumuto gefunden.
  • Fünf der Erwachsenen trugen Identifikationsmarken.
  • Polizei vermutet rechtswidrige Entsorgung von ungeklärten Leichen.
  • Trinidad und Tobago hat hohe Mordrate in Lateinamerika.
  • Seit März gilt ein verlängerter Ausnahmezustand im Land.

Leichenfund in Cumuto

Die Polizei von Trinidad und Tobago hat in der Stadt Cumuto, etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Port of Spain entfernt, die Überreste von mindestens 50 Säuglingen und sechs Erwachsenen entdeckt. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich möglicherweise um einen Fall der rechtswidrigen Entsorgung ungeklärter Leichen. Fünf der sechs Erwachsenen – vier Männer und zwei Frauen – trugen Identifikationsmarken, und bei zwei wurden Anzeichen für Obduktionen festgestellt.

Sicherheitslage und Reaktionen

Polizeikommissar Allister Guevarro bezeichnete den Fund als "zutiefst beunruhigend" und kündigte volle Verantwortung für Verstöße an. Trinidad und Tobago verzeichnet eine der höchsten Mordraten in Lateinamerika und der Karibik, wobei unklar ist, ob der Vorfall mit Bandengewalt zusammenhängt. Seit dem 2. März gilt ein verlängerter Ausnahmezustand, der der Polizei erweiterte Befugnisse gibt, und das US-Außenministerium hat Reisewarnungen aufgrund von Kriminalität und Terrorismusrisiken ausgesprochen.

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