ABC verklagt FCC wegen angeblicher Vergeltungsmaßnahmen der Trump-Administration
Wichtige Fakten
- • ABC verklagt FCC wegen erzwungener vorzeitiger Lizenzverlängerung für acht Sender.
- • Die Trump-Administration soll Vergeltung für kritische Berichterstattung üben.
- • Ehemalige FCC-Beamte warnen vor 'chilling message' an Rundfunkanstalten.
ABC-Klage gegen FCC
Der US-Sender ABC hat rechtliche Schritte gegen die Federal Communications Commission (FCC) eingeleitet. Das Netzwerk argumentiert, dass die FCC unter der Leitung von Brendan Carr Vergeltungsmaßnahmen für kritische Berichterstattung ergreift. ABC wurde gezwungen, vorzeitig die Verlängerung seiner Lizenzen für acht lokale Sender zu beantragen. In der Klage wird behauptet, die Regierung habe eine „retaliatorische Kampagne“ gegen ABC gestartet, weil sie die Inhalte missbilligt. Ehemalige FCC-Beamte warnen vor einem „chilling message“ an alle Rundfunkanstalten.
Hintergrund und Kontext
Konservative Organisationen wie das Center for American Rights haben Petitionen eingereicht, um die Lizenzverlängerung zu verhindern. Zudem läuft eine Untersuchung wegen der Talkshow „The View“. ABC befürchtet, dass die FCC langwierige Verfahren oder gar den Entzug der Lizenzen anstrebt. Die Klage zielt darauf ab, die FCC an weiteren Schritten zu hindern. Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit breiteren Bedenken über Angriffe der Trump-Administration auf die Pressefreiheit und unabhängige Datenerhebung, wie zuvor beim Löschen von Bundesdatensätzen.
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