Matterhorn: Felsstürze häufiger wegen Klimawandel
Wichtige Fakten
- • Gletscher am Matterhorn werden durch dunkle Ablagerungen wärmer.
- • Pro Jahr große Felsabgänge statt wie früher alle 40 Jahre.
- • Wanderer lösen durch Tritte auf lockere Felsen Steinschläge aus.
- • 2021 verschüttete ein Felssturz das Dorf Blatten im Wallis.
- • Felssturz am 18.08.2026 an der Südseite des Matterhorns.
Auswirkungen des Klimawandels am Matterhorn
Am Matterhorn zeigt Professor Jan Beutel von der Universität Innsbruck, wie der Klimawandel die Alpen verändert. Dunkle Ablagerungen auf dem Eis führen zu stärkerer Sonneneinstrahlung und beschleunigen das Schmelzen. Das Wasser dringt tief in Felsspalten ein, taut den Permafrost auf und destabilisiert ganze Flanken.
Zunahme der Felssturzgefahr
Während früher große Felsabgänge nur alle 40 Jahre vorkamen, ereignen sie sich seit den 1990er-Jahren alle zehn Jahre, [was] aber seit den 1990er-Jahren alle zehn Jahre [der Fall] war – „Mittlerweile haben wir das jedes Jahr“, so Beutel Dies gefährde Wanderer, die auf lockeren Felsen Steinschläge auslösen könnten.
Vor einem Jahr verschüttete ein Felssturz am Kleinen Nesthorn das Dorf Blatten; kürzlich gab es einen großen Felssturz an der Südflanke des Matterhorns. Beutel betont die wachsende Bedrohung durch Steinschläge und Steinschlaglawinen, die Bewohner und Infrastruktur treffen können.
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