Meloni teilt KI-Deepfake von sich und warnt vor Manipulation
Wichtige Fakten
- • Meloni teilt KI-Bild von sich im Bett sitzend.
- • Deepfakes können jeden täuschen und manipulieren, warnt Meloni.
- • Im Februar sorgte Engelsfigur mit Meloni-Ähnlichkeit in Kirche für Aufsehen.
Melonis Offensive gegen KI-Deepfakes
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geht öffentlich gegen KI-generierte Bilder von ihr vor. Sie teilte in sozialen Medien ein unlängst verbreitetes Deepfake-Foto, das sie sitzend in Unterwäsche im Bett zeigt. Das mithilfe künstlicher Intelligenz erstellte Bild stammt nach Melonis Angabe von einem politischen Gegner. Sie merkt mit Humor an, dass das Bild sie immerhin verschönere, warnt aber eindringlich vor der Gefahr solcher Fälschungen.
Appell an die Öffentlichkeit
Meloni betonte, Deepfakes könnten jeden treffen und rief zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Internetinhalten auf: „Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen.“ Zwar kann die Regierungschefin sich selbst zur Wehr setzen, doch viele andere seien schutzlos. Ob sie rechtliche Schritte einleitet, ist noch unklar, Nutzer in den Kommentaren forderten sie dazu auf.
Frühere Vorfälle um Melonis Abbild
Bereits im Februar hatte eine Engelsfigur in einer römischen Kirche Ähnlichkeit mit Meloni für Diskussionen gesorgt. Sie reagierte damals humorvoll. Der jetzige Fall zeigt die zunehmende Bedrohung durch KI-generierte Desinformation, die nicht nur Prominente, sondern auch Bürger treffen kann.
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