Milliardenklage gegen Meta: Prozess um Jugendschutz beginnt
Wichtige Fakten
- • 30 US-Bundesstaaten klagen gegen Meta wegen Schädigung Minderjähriger.
- • Meta lehnt alle Vorwürfe ab und hält Forderungen für unverhältnismäßig.
- • Ähnliche Klage in New Mexico: Richter verhängt 942 Millionen Dollar.
- • Bundesrichterin Gonzalez Rogers leitet das Verfahren.
- • Staaten verlangen Produktänderungen für Minderjährige.
Prozessbeginn: 30 US-Staaten gegen Meta
Am Dienstag beginnt in den USA ein wegweisender Prozess gegen Meta. Kläger sind 30 US-Bundesstaaten, darunter Kalifornien und New York. Sie werfen dem Konzern vor, mit Instagram und Facebook systematisch die Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen zu verletzen. Die Sammelklage fordert Schadenersatz in Milliardenhöhe – die Staaten sprechen von bis zu 200 Milliarden Dollar. Zudem verlangen sie weitreichende Produktänderungen.
Meta in der Kritik
Meta weist alle Vorwürfe zurück: Man setze sich seit langem für den Schutz junger Menschen ein. Dennoch stützen interne Dokumente die Vorwürfe: Funktionen wie „Likes“ oder „Endlos-Scrollen“ verstärkten laut Meta-eigener Studien soziale Vergleiche und Verschlechterung des Wohlbefindens.
Präzedenzfall aus New Mexico
Bereits im Juni verurteilte ein Richter in New Mexico Meta zu einer Strafe von 942 Millionen Dollar und ordnete ähnliche Änderungen an. Dieses Urteil gilt als Präzedenzfall. Mit fast zwei Dritteln der US-Bevölkerung hinter der Klage könnte der jetzige Prozess noch größere Auswirkungen haben.
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