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International 16.02.2026, 00:09 Aktualisiert: 16.02.2026, 10:04

Mob tötet Textilarbeiter in Bangladesch nach angeblicher Gotteslästerung

Dipu Chandra Das, ein 28-jähriger Hindu, wurde im Dezember in Mymensingh von einem Mob gelyncht und verbrannt.

Wichtige Fakten

  • Dipu Chandra Das, ein 28-jähriger Hindu, wurde im Dezember in Mymensingh von einem Mob gelyncht und verbrannt.
  • Die Tat folgte auf eine angebliche Beleidigung des Propheten Muhammad während eines Gesprächs in einer Textilfabrik.
  • Die Polizei hat 22 Personen festgenommen und behandelt den Fall als Hassverbrechen.
  • Die Tat löste weltweit Empörung aus und wirft Fragen zur Sicherheit religiöser Minderheiten in Bangladesch auf.
  • Die Fabrik und die Regierung haben Entschädigungen für die Familie des Opfers zugesagt.

Zusammenfassung

Im Dezember wurde Dipu Chandra Das, ein 28-jähriger Hindu und Textilarbeiter in Mymensingh, Bangladesch, von einem Mob gelyncht und verbrannt, nachdem er beschuldigt wurde, den Propheten Muhammad beleidigt zu haben. Die Tat ereignete sich nach einem angeblichen Vorfall in der Fabrik, wo er als Qualitätsprüfer arbeitete, und löste weltweit Empörung aus, insbesondere in Indien, wo Bedenken über die Sicherheit religiöser Minderheiten in Bangladesch aufkamen.

Hintergrund

Die Polizei hat 22 Personen in Verbindung mit dem Vorfall festgenommen, darunter Mitarbeiter der Fabrik und einen lokalen Imam, und behandelt den Fall als Hassverbrechen. Während die Regierung die Zahl der Vorfälle gegen Minderheiten als gering darstellt, berichten Menschenrechtsgruppen von einer Zunahme der Gewalt seit den politischen Unruhen von 2024. Die Fabrik und die Regierung haben Entschädigungen für die Familie des Opfers zugesagt, darunter den Bau eines neuen Hauses.

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