NATO-Außenministertreffen: USA drohen mit Austritt wegen mangelnder Unterstützung im Iran-Krieg
Wichtige Fakten
- • USA drohen mit NATO-Austritt, wenn Stützpunkte verweigert werden.
- • Rubio kritisiert mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg durch NATO-Partner.
- • Deutschland sieht sich in Führungsposition für neue Lastenverteilung.
- • Krieg gegen Iran und US-Teilabzug aus Europa prägen die Agenda.
- • Treffen in Helsingborg bereitet auch NATO-Gipfel in Ankara vor.
NATO-Außenminister zeigen sich in Schweden gespalten
In Helsingborg, Schweden, haben die zweitägigen Beratungen der NATO-Außenminister begonnen. Schon vor seinem Abflug hatte US-Außenminister Marco Rubio den Ton verschärft: Washington sei enttäuscht von den Verbündeten, die Iran-Krieg nicht unterstützen und den USA die Nutzung von Militärstützpunkten verweigern. Er stellte den Nutzen der NATO für die USA infrage und droht indirekt mit Austritt, sollten keine Konzessionen folgen.
Europäische NATO-Länder zurückhaltend, Deutschland beansprucht Führung
Spaniens Verweigerung der Stützpunktnutzung für Operationen gegen den Iran steht symptomatisch für die inneralliierten Spannungen. Deutschland baut hingegen seine Führungsrolle aus: Außenminister Johann Wadephul forderte eine neue Lastenverteilung, die dem deutschen und europäischen Potenzial entspreche. Neben dem Konflikt mit Iran steht die Planung des nächsten NATO-Gipfels in Ankara sowie die Ukraine-Unterstützung und Aufrüstung auf der Tagesordnung.
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