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Neue Durchbrüche in der Krebstherapie: DNA-Test und Krebsimpfung zeigen vielversprechende Ergebnisse
DNA-Test Prosigna misst Genaktivität bei Brustkrebs.
Wichtige Fakten
- • DNA-Test Prosigna misst Genaktivität bei Brustkrebs.
- • Zwei Drittel der Patientinnen könnten Chemotherapie vermeiden.
- • Krebsimpfung Amivantamab ließ Tumore bei 15 Patienten verschwinden.
- • Impfen wirkt auch bei resistenten Kopf-Hals-Tumoren.
DNA-Test vermeidet unnötige Chemotherapie bei Brustkrebs
Eine internationale Studie unter Leitung des University College London hat gezeigt, dass ein DNA-Test namens Prosigna zuverlässig vorhersagen kann, welche Brustkrebspatientinnen von einer Chemotherapie profitieren und welche nicht. Der Test misst die Aktivität von 50 Genen und berechnet das Rückfallrisiko. In der Studie mit über 4.000 Patientinnen ab 40 Jahren erhielten die zwei Drittel mit niedrigem Risikoscore keine Chemotherapie und erreichten dennoch eine Fünf-Jahres-Überlebensrate von 93,7 % (mit Chemo: 94,9 %). Laut UCL könnten allein in Großbritannien jährlich über 5.000 NHS-Patientinnen die Chemotherapie erspart bleiben. Die Ergebnisse werden auf der ASCO-Jahrestagung präsentiert.Krebsimpfung erzielt beispiellose Erfolge
Der triple wirksame Krebsimpfstoff Amivantamab (von Johnson & Johnson) hat in einer internationalen Studie Tumore von Patienten mit fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom oder Lungenkrebs schrumpfen oder sogar verschwinden lassen. Bei 15 von 102 Patienten mit Kopf-Hals-Krebs wurden die Tumore vollständig eradiziert. Die Impfung blockiert die Proteine EGFR und MET und aktiviert das Immunsystem. Sie wird als winzige Spritze unter die Haut verabreicht, deutlich schonender als eine Infusion. Die Studie umfasste Patienten, die auf Chemotherapie und Immuntherapie nicht mehr ansprachen. Auch diese Daten werden auf dem ASCO-Kongress vorgestellt.Das könnte Sie auch interessieren
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