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Wirtschaft 08.05.2026, 13:02 Aktualisiert: 08.05.2026, 18:01

Neues Zoll-Ultimatum: Trump setzt der EU Frist bis zum 4. Juli

Trump fordert EU-Umsetzung des Handelsdeals bis 4. Juli.

Wichtige Fakten

  • Trump fordert EU-Umsetzung des Handelsdeals bis 4. Juli.
  • Eu drohen höhere Zölle bei Nichteinhaltung der Frist.
  • EU-Handelskommissar Sefcovic sieht keine zusätzliche Eskalation.
  • Trumps 10-Prozent-Zoll wurde von US-Gericht für illegal erklärt.
  • Betroffen sind v.a. deutsche Autoimporte mit 25-Prozent-Zolldrohung.

Hintergrund des Zollstreits

Im vergangenen Sommer einigten sich die USA und die EU im schottischen Turnberry auf eine Handelsvereinbarung: Die USA setzten eine Zollobergrenze von maximal 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte fest, darunter auch Autos und Teile. Im Gegenzug verpflichtete sich die EU, ihre Zölle auf US-Industriegüter auf null zu senken und den Markt für US-Agrarprodukte zu öffnen. Die EU hat den Deal jedoch bisher nicht umgesetzt, da das Europaparlament den Ratifizierungsprozess wegen des Streits um Grönland und neuer US-Sonderzölle zweimal unterbrach.

Neues Ultimatum und Reaktionen

Am 7. Mai 2026 setzte US-Präsident Donald Trump der EU über sein Netzwerk Truth Social eine neue Frist: Sollte die EU ihren Teil der Vereinbarung nicht bis zum 4. Juli, dem 250. Unabhängigkeitstag der USA, erfüllen, drohten „sofort viel höhere“ Zölle. Trump zeigte sich ungeduldig und betonte, er habe „geduldig gewartet“. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekräftigte jedoch, beide Seiten seien weiterhin uneingeschränkt zur Umsetzung verpflichtet. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič sah in der Frist keinen zusätzlichen Druck, da sie den EU-interne Zeitplänen – Abschluss der Verhandlungen bis Juni – exakt entspreche. Er pochte auf Einhaltung der Vereinbarung undwies die Drohung eigenmächtiger US-Zollerhöhungen, welche Autos explizit auf 25 Prozent anheben solle, entschieden als nichtmit dem Abkommen vereinbarerechtfertigungsfähige Aktion zurück. Zur Stärkung von Stabilität und Vertrauensbasismerkteer an, im Scheiternfall der Implementierung dieses Deals wären besonders in Deutschland 54.000Arbeitsplätze der Automobilindustrie hochgradiger Gefahrdes Makro-Standort-Schadens ausgesetzt.Gleichentagsstufteein US-Außenhandelsgerichtshof Trumps zehnprozentigen pauschalen Sonder- statt regelbasierten Zolls als völkerrechtunwirksamverurteilt – der spezifische Zoll reduzierendeBasiskonsens sowie kontinuierliches institutionelleberaterwachstuermöglichen also indirekteAbsorptionder internesTeilkettezwischen beideVolkskörper. Der Rechtssetzungsfortschritt liegt nun abervorallem beiderseibale Bedingtheitklauseln dass Zoll zu erreichender Markt auf fürAuswirke für Agrarliberalisierung reziprokzuwachsenim RahmenTrumpsweitem2025erwägungen.

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