New Yorks Bürgermeister setzt Kompromiss bei Zweitwohnungssteuer durch
Wichtige Fakten
- • New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani kündigte Steuer auf Zweitwohnungen ab 5 Millionen Dollar an.
- • Die Steuer trifft Luxusimmobilien, die nicht als Hauptwohnsitz genutzt werden.
- • Gouverneurin Kathy Hochul unterstützt den Kompromiss nach Ablehnung einer Millionärssteuer.
- • Die Abgabe könnte bis zu 500 Millionen Dollar jährlich einbringen.
- • Mamdani traf sich mit Barack Obama zur Diskussion über Kinderbetreuungsvisionen.
Zweitwohnungssteuer als politischer Kompromiss
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat eine Steuer auf teure Zweitwohnungen angekündigt, nachdem seine ursprünglich geplante Millionärssteuer an der Ablehnung der Gouverneurin Kathy Hochul gescheitert ist. Betroffen sind Luxusapartments ab fünf Millionen US-Dollar, die nicht als Hauptwohnsitz genutzt werden. Gouverneurin Hochul unterstützt diesen Kompromiss und argumentiert, dass wohlhabende Personen, darunter auch russische Oligarchen, die Immobilienpreise in die Höhe treiben und sich an den Stadtkosten beteiligen sollten.
Politische Dynamiken und öffentliche Unterstützung
Die meisten New Yorker befürworten laut Berichten eine stärkere Besteuerung von Superreichen, was die Gouverneurin unter Druck setzte. Wirtschaftsexperten wie Steven Rattner äußern jedoch Bedenken, da die Betroffenen bereits hohe Grundsteuern zahlen und kaum öffentliche Dienstleistungen nutzen. Die neue Abgabe könnte bis zu 500 Millionen Dollar pro Jahr einbringen, reicht aber bei weitem nicht aus, um das Haushaltsloch von über fünf Milliarden Dollar zu schließen, das Mamdanis Vorgänger hinterlassen hat.
Treffen mit Barack Obama
Parallel dazu traf sich Bürgermeister Mamdani mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama in einem Kinderbetreuungszentrum in der Bronx, wo sie mit Vorschulkindern sangen und über Visionen für die Stadt diskutierten. Obama bot sich als Gesprächspartner für Mamdani an, der auch versucht, eine Arbeitsbeziehung zu Donald Trump aufzubauen, obwohl dieser ihn kürzlich für seine Steuerpolitik kritisierte.
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