Teilen:
Politik 11.08.2026, 15:28 Aktualisiert: 11.08.2026, 18:04

Niedrigwasser: Weitere Länder lockern Lkw-Sonntagsfahrverbot

Hessen, Hamburg, Schleswig-Holstein setzen Lkw-Sonntagsfahrverbot bis 31. August aus.

Wichtige Fakten

  • Hessen, Hamburg, Schleswig-Holstein setzen Lkw-Sonntagsfahrverbot bis 31. August aus.
  • NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland lockerten bereits, weitere Länder folgen.
  • Sachsen lehnt generelle Lockerung ab und verweist auf Ausnahmegenehmigungen.

Weitere Länder lockern Fahrverbot

Immer mehr Bundesländer reagieren auf das anhaltende Niedrigwasser und setzen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lastwagen vorübergehend aus. Zuletzt haben sich Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein angeschlossen. Die Regelungen sollen bis zum 31. August gelten, wie die Länder mitteilten.

Hintergrund und Ziele

Da Flüsse wie Rhein, Elbe und Donau historisch niedrige Pegelstände aufweisen, ist die Binnenschifffahrt stark beeinträchtigt. Die Konsequenz sind weniger Transportkapazitäten und höhere Kosten. Durch die Lockerung des Fahrverbots sollen Lieferketten stabilisiert und die Versorgung gesichert werden. Der Logistikverband BGL betont jedoch, dass dies keine zusätzlichen Fahrerkapazitäten schaffe.

Auswirkungen auf Spritpreise

Die niedrigen Pegelstände treiben zudem die Kraftstoffpreise, da Treibstoff häufig über den Rhein transportiert wird. Nach Angaben des ADAC-Experten Christian Laberer könnten die Logistikkosten deutlich steigen, was sich regional auf die Spritpreise auswirkt. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger erwartet keine schnelle Besserung und plant weitere Beratungen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.