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Politik 09.05.2026, 06:00 Aktualisiert: 09.05.2026, 18:04

Norwegen erhöht Öl- und Gasförderung trotz Umweltbedenken

Drei seit 1998 stillgelegte Gasfelder sollen bis 2028 wieder gefördert werden.

Wichtige Fakten

  • Drei seit 1998 stillgelegte Gasfelder sollen bis 2028 wieder gefördert werden.
  • Norwegen produziert weiterhin etwa 2 Millionen Barrel Öl täglich.
  • Die norwegische Regierung hält an der Expansion der Förderung fest.
  • Der Energieminister beruft sich auf die Verantwortung für Europas Versorgung.
  • Umweltverbände kritisieren das Vorhaben als 'Greenwashing'.

Ankündigung spezifisch

Norwegens Energieminister Terje Aasland hat angekündigt, dass drei seit 1998 stillgelegte Gasfelder (Albuskjell, Vest Ekofisk und Tommeliten Gamma) in der Nordsee bis Ende 2028 wieder in Betrieb genommen werden. Dies soll helfen, die durch den Ukraine-Krieg und Unterbrechungen aus dem Nahen Osten entstandenen Lieferengpässe auszugleichen. Die Produktion von Gas und Öl soll damit bis Ende des Jahrzehnts auf dem Niveau von etwa 2 Millionen Barrel Öl pro Tag stabil bleiben.

Behördenkontroversen

Die Entscheidung stößt auf Kritik von Umweltschützern und Teilen der Opposition. Die Umweltbehörde hatte abgeraten, die Sozialistische Linke wirft der Regierung Greenwashing vor. Der staatliche Energiekonzern Equinor plant Investitionen von sechs Milliarden Dollar jährlich, um die Produktion bis 2035 zu halten.

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