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International 24.05.2026, 15:19 Aktualisiert: 24.05.2026, 23:01

Einsatz von Hyperschallrakete 'Oreschnik': Kriegsverbrechen und Einschüchterungstaktik

Russland setzte in Kiew die Hyperschallrakete 'Oreschnik' ein.

Wichtige Fakten

  • Russland setzte in Kiew die Hyperschallrakete 'Oreschnik' ein.
  • Die Rakete erreicht 12.000 km/h und fliegt bis zu 5.000 km weit.
  • Sie kann Europa erreichen und nukleare Sprengköpfe tragen.
  • Militärexperte Lange bezeichnet den Angriff als Kriegsverbrechen.
  • Lange fordert Konsequenzen wie Stopp von Schengen-Visa für Russen.

Russischer Angriff mit 'Oreschnik' auf Kiew

Bei den schweren russischen Angriffen auf Kiew in der vergangenen Nacht wurde erneut die Hyperschallrakete 'Oreschnik' (deutsch: Haselstrauch) eingesetzt. Laut dem Militärexperten Nico Lange handelt es sich dabei um ein klares Kriegsverbrechen, da 35 ballistische Raketen auf eine schlafende Großstadt abgefeuert wurden. Die Rakete hat eine Reichweite von bis zu 5.000 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 12.000 km/h, wodurch sie auch atomare Sprengköpfe tragen kann und nahezu jede europäische Hauptstadt erreicht.

Signal an Europa

Lange zufolge will Präsident Wladimir Putin mit dem Einsatz dieser Waffe Europa einschüchtern – ein Signal, dass Russland überall in Europa zuschlagen könne. Die Europäer sollten sich jedoch nicht erpressen lassen, sondern eigene Raketen entwickeln und testen. Auch EU-Außenbeauftrage Kaja Kallas verurteilte den Angriff als Einschüchterungstaktik. Lange forderte konkrete Schritte, etwa die Stornierung von Schengen-Visa für alle Russen und die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine, um Putin Einhalt zu gebieten.

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