Nahostkrise erschüttert Börsen – DAX unter 25.000 Punkte
Wichtige Fakten
- • DAX fällt um 2,23 % auf 24.897 Punkte.
- • Brent-Öl kostet über 80 Dollar pro Fass.
- • USA erklären Waffenruhe mit Iran für beendet.
- • UniCredit kommt auf über 47 % an Commerzbank.
DAX stürzt ab nach Eskalation im Nahen Osten
Die wieder aufgeflammte Krise zwischen den USA und dem Iran hat am Mittwoch die Finanzmärkte schwer belastet. Der DAX fiel um 2,23 Prozent auf 24.897 Punkte, nachdem er zu Wochenbeginn noch ein Rekordhoch von über 25.900 Punkten erreicht hatte. US-Präsident Donald Trump hatte die Waffenruhe mit Iran für beendet erklärt, nachdem iranische Attacken auf Tanker in der Straße von Hormus erfolgt waren. Das US-Militär bombardierte daraufhin Dutzende Ziele im Iran und setzte Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft.
Ölpreise steigen rasant – Lieferketten bedroht
Die Ölpreise schossen in die Höhe: Nordseeöl Brent kletterte auf über 80 Dollar pro Fass, nachdem die Panik vor einer Blockade der Straße von Hormus die Märkte erfasste. Der Schiffsverkehr in der Meerenge sei nahezu zum Erliegen gekommen, so Analyst Jorge León von Rystad Energy. Steigen die Preise nachhaltig, droht ein Inflationsschub, der Notenbanken zu Zinserhöhungen treiben könnte – ein Dämpfer für die Weltwirtschaft. Auch die Gaspreise in Europa legten um fünf Prozent zu.
UniCredit stockt Commerzbank-Anteil auf
Der Übernahmepoker um die Commerzbank bleibt in den Schlagzeilen: Die italienische UniCredit hat ihr Übernahmeangebot abgeschlossen und hält nun direkt 44 Prozent der Anteile. Zusammen mit Finanzinstrumenten summiert sich der Anteil auf über 47 Prozent. Damit wird eine Komplettübernahme immer wahrscheinlicher.
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