Oman widersteht US-Druck: Vermittlerrolle im Konflikt um die Straße von Hormuz
Wichtige Fakten
- • Donald Trump drohte Oman mit Bombardierung.
- • Iran schuf 'Persian Gulf Strait Authority' für Schiffserlaubnisse.
- • Oman lehnt Transitgebühren ab, bietet aber Rettungsdienste an.
- • IMO-Chef: Keine Rechtsgrundlage für Gebühren auf Meerengen.
- • USA verbieten Bürgern Zahlungen an Irans Pässebehörde.
Oman widersteht dem Druck der USA, die Beziehungen zum Iran abzubrechen, und betont, dass die Gespräche mit Teheran auf die rechtskonforme Verwaltung der Straße von Hormuz beschränkt sind. Das Sultanat, das traditionell eine neutrale Vermittlerrolle im Golf einnimmt, sieht sich zunehmendem Misstrauen aus Washington ausgesetzt, insbesondere nach Donald Trumps Drohung, Oman zu bombardieren, und Aussagen von Außenminister Marco Rubio im Senat.
Iran hat unterdessen die 'Persian Gulf Strait Authority' eingerichtet, die US-Sanktionen unterliegt. Schiffe müssen dort Genehmigungen einholen. Teheran schlägt einen nichtdiskriminierenden, umweltbezogenen Beitrag vor, während die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) die Erhebung von Gebühren für die Durchfahrt durch internationale Meerengen als rechtlich unzulässig ablehnt. Oman hat klargestellt, dass es keine Transitgebühren erhebt, aber spezifische Dienste wie Navigation, Schutz und Rettung anbietet. Die USA betrachten dies mit Skepsis und verbieten ihren Bürgern jede Zahlung an Irans Behörde.
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