Oscar glücklich wiedergefunden bei Lufthansa in Frankfurt
Wichtige Fakten
- • Goldene Statue des Dokumentarfilms "Mr Nobody Against Putin" wieder aufgetaucht.
- • Lufthansa bestätigte Fund in Frankfurt und leitet Rückgabe an Besitzer ein.
- • TSA hatte den Oscar als potenzielle Waffe im Handgepäck beanstandet.
- • Die 34 cm hohe, 3,9 kg schwere Statue war im Frachtraum verschwunden.
- • Produzentin beklagt unfaire Behandlung im Vergleich zu Hollywood-Stars.
Oscar-Verlust nach Sicherheitskontrolle beendet
Der Oscar-Gewinner Pavel Talankin hat sein goldene Statue der Dokumentation "Mr Nobody Against Putin" wieder. Die Trophäe war am Mittwoch am New Yorker JFK-Flughafen verschwunden, nachdem die US-Transportbehörde TSA sie als Gegenstand mit möglicher „Waffenwirkung“ aus dem Handgepäck verwiesen hatte. Lufthansa verpackte die 34 Zentimeter hohe, knapp vier Kilo schwere Statue in einen Karton für den Frachtraum. Nach der Landung in Deutschland war der Oscar nicht auffindbar. Nun meldet die Fluggesellschaft, dass die Statue in Frankfurt wohlbehalten aufgetaucht sei und man die Rückgabe an den Eigentümer organisiere.
Kritik am Vorgehen der TSA
Die Produzentin Robin Hessman kritisierte das Vorgehen der TSA scharf: „Das wäre Leonardo DiCaprio nicht passiert.“ Talankin hatte die Trophäe nach eigenen Angaben mehrfach ohne Probleme im Handgepäck durch Flughäfen getragen. Der Eingriff der Sicherheitsbehörden am JFK veranlasste die Lufthansa, den Oscar als Frachtstück aufzugeben – allerdings war das der erste und erfolgreich falsche Weg, so die Berichte. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf unterschiedliche Behandlungsschemata beim Gepäck von Passagieren und Prominenten.
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