Osterbotschaften der Kirchen: Appelle für Frieden und Einheit
Wichtige Fakten
- • Papst Leo XIV. hielt seine erste Osternachtfeier als Oberhaupt der katholischen Kirche im Petersdom ab.
- • In seiner Predigt rief er zu Frieden und Einheit auf und bezog sich auf die Auferstehungsgeschichte.
- • Erzbischöfin Sarah Mullally von Canterbury forderte in ihrer Osterpredigt ein Ende der Gewalt im Nahen Osten.
- • Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran sowie Hisbollah dauert seit Ende Februar 2026 an.
- • Beide Kirchenführer betonten die Hoffnung durch die Auferstehungsbotschaft in unsicheren Zeiten.
Osternacht im Vatikan
Papst Leo XIV. feierte am Abend des 4. April 2026 seine erste Osternacht als Oberhaupt der katholischen Kirche im Petersdom. In seiner Predigt rief er zu Einheit und Frieden auf, bezog sich auf die Auferstehungsgeschichte aus dem Matthäusevangelium und ermutigte die Gläubigen, mit Gottes Hilfe Hindernisse zu überwinden. Während des Gottesdienstes wurden zehn Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt getauft. Der Papst kündigte an, bei der Ostermesse auf dem Petersplatz mit dem Segen Urbi et Orbi einen ähnlichen Friedensappell an die Welt zu richten.
Osterpredigt in Canterbury
Die neue Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mullally, nutzte ihre erste Osterpredigt als Leiterin der Church of England, um ein Ende der Gewalt im Nahen Osten und im Golf zu fordern. Sie betete für Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit in der Region und erwähnte den seit Ende Februar andauernden Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran, bei dem Tausende Menschen getötet wurden. Mullally, die erst vor kurzem als erste Frau in dieses Amt eingeführt wurde, bezog sich in ihrer Predigt auf das Johannesevangelium und sprach auch Menschen mit persönlichen Krisen an.
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