Papstbesuch auf den Kanaren: Aufruf zu mehr Menschlichkeit in der Migrationspolitik
Wichtige Fakten
- • Zahl der Migrantenankünfte in Spanien 2025 gesunken.
- • Papst Leo fordert sichere,'legal Wege nach Europa.
- • Spaniens Regierung regularisiert Hunderttausende Migranten.
- • Kanaren-Inseln leiden unter Arbeitskräftemangel.
Papstbesuch im Zeichen der Migration
Papst Leo besucht diese Woche die Kanarischen Inseln und lenkt den Fokus auf die Situation von Migranten, die riskant die Atlantikroute nehmen. Er betont die Notwendigkeit von ,,sicheren und legalen Wegen“ nach Europa und ruft zu einem ,,respektvollen Willkommen“ auf. Ein Höhepunkt ist das Gedenken an die Toten mit Blumen im Meer.
Sinkende Ankunftszahlen, aber weiterhin Todesfälle
Laut UNHCR sind die Ankünfte per Boot in Spanien in diesem Jahr deutlich zurückgegangen, auch aufgrund verstärkter Abfangaktionen vor Westafrika. Dennoch sterben weiterhin Menschen auf der Überfahrt. Der Bischof von Rom mahnt eine menschenwürdige Behandlung der Migranten an.
Regularisierung und Integration auf den Inseln
Im Gegensatz zu verschärften EU-Tendenzen erlaubt die spanische Regierung unter Pedro Sánchez derzeit Hunderten von irregulären Migranten, ihren Status zu regularisieren. Unternehmen auf den Kanaren wie das Autohaus Domingo Alonso Group oder die Good Samaritan Foundation greifen auf junge Migranten zurück, um Arbeitskräftemangel zu beheben. Die oppositionelle PP und Vox kritisieren dies als ,,irresponsible“ und ,,invasion“.
Beispielhafte Integrationsprojekte
Priester Padre Pepe hilft jungen Migranten nach Vollendung des 18. Malursachgemäß zu schützen. Trotz anfänglicher sozialer Medienkritik sehen Betriebe in den jungen Männern eine Chance am Arbeitsmarkt. Das integrierte Praktikum-Modell von Diana del Molino Rodriguez fördert Arbeitsbildung.”
Politischer Widerhall in Europa
Der Papst-Aktionen finden im engen Zusammenhang eines neuen EU-Asylgesetzes mit schärferen Asyl- und Rückführungs statt. Vertreter Kanarens befürworten demgegenüber rigorosere als humanere Migrationspolitik, pladoiert mit rechtlichen Diskussionendworkforce-Lücken und weiterheu Zwelde: Anstaltile Menschen.
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