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Politik 24.06.2026, 07:30

Pistorius stoppt Fregatten-Projekt F126

F126-Projekt wird eingestellt.

Wichtige Fakten

  • F126-Projekt wird eingestellt.
  • Stattdessen werden acht kleinere Fregatten Meko A-200 von TKMS beschafft.
  • Verzögerungen von mehreren Jahren beim F126-Bau.
  • Pistorius kritisiert Probleme bei der niederländischen Werft Damen.
  • Marineführung unterstützt den Modellwechsel.

Projektabbruch der F126-Fregatten

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge das Ende des Fregatten-Projekts F126 beschlossen. Statt der geplanten sechs großen Kriegsschiffe sollen nun acht kleinere Fregatten des Typs „Meko A-200“ vom deutschen Hersteller TKMS beschafft werden. Das Projekt F126, das als größtes der Marinegeschichte galt, hatte sich zuletzt um mehrere Jahre verzögert.

Gründe für den Abbruch

Laut Pistorius gab es Probleme bei der niederländischen Werft Damen, die für die Verzögerungen verantwortlich sein sollen. Die bis zu zehn Milliarden Euro teure Beschaffung sollte ursprünglich die leistungsfähigsten Schiffe der Marine stellen, doch die zeitlichen Verzögerungen machten eine Neuausrichtung nötig.

Reaktionen und Umsetzung

Bereits im März hatte das Verteidigungsministerium vier Meko A-200 als Brückenlösung geordert. Nun folgt das endgültige Aus für das F126-Projekt, das von der Marineführung mitgetragen wird. Pistorius treibt damit eine Neuausrichtung der deutschen Marine voran, die schnellere Einsatzbereitschaft ermöglichen soll.

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