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International 16.07.2026, 07:45 Aktualisiert: 16.07.2026, 10:02

Massenproteste in Kiew nach Entlassung von Verteidigungsminister Fedorov

Über 1000 Menschen protestierten in Kiew und anderen Städten.

Wichtige Fakten

  • Über 1000 Menschen protestierten in Kiew und anderen Städten.
  • Fedorov lehnte Angebot ab, Präsidentenberater zu werden.
  • Er bestätigte Disput mit Armeechef Syrskyi.
  • Parlament bestätigte Ihor Klymenko als neuen Verteidigungsminister.
  • Starmer traf während der Proteste in Kiew ein.

Proteste gegen Fedorovs Entlassung

In Kiew und weiteren ukrainischen Städten haben am Donnerstag tausende Menschen gegen die überraschende Entlassung von Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov protestiert. Vor dem Präsidialamt versammelten sich vor allem junge Demonstranten mit Plakaten wie „Hände weg von Fedorov“ und riefen „Schande!“. Es handelt sich um die zweite große Demonstration seit Kriegsbeginn.

Fedorovs Erfolge und seine Zukunft

Der 35-jährige Fedorov, der erst im Januar ernannt wurde, hatte in seiner kurzen Amtszeit bedeutende Erfolge erzielt, darunter die Zerstörung von Ölraffinerien, die Störung des russischen Starlink-Einsatzes und die Beschaffung moderner Drohnen. Er lehnte ein Angebot ab, Präsidentenberater zu werden, und bestätigte einen Konflikt mit Armeechef Oleksandr Syrskyi, den er der Blockade seiner Reformen beschuldigte.

Politische Implikationen und internationale Reaktionen

Die Entlassung erfolgte zeitgleich mit dem Besuch des britischen Premiers Keir Starmer in Kiew, der sich auf seiner Abschiedstour befindet. Selenskyj steht innenpolitisch unter Druck, während er die internationale Unterstützung betont. Das Parlament bestätigte Innenminister Ihor Klymenko als neuen Verteidigungsminister.

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