Regen bringt Hoffnung im Kampf gegen Flammen im Hohen Venn
Wichtige Fakten
- • Regen soll die Brandbekämpfung im Hohen Venn unterstützen.
- • Etwa 30 Bewohner aus Monschau-Kalterherberg sind evakuiert.
- • Kritische Brandflanke ist 2,3 km von der deutschen Grenze.
- • Dorf Sourbrodt in Belgien durfte Evakuierung beenden.
Lage und Hoffnungsschimmer
Der Waldbrand im Hohen Venn im deutsch-belgischen Grenzgebiet ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Doch es gibt einen Lichtblick: Der angesagte Regen spielt den Einsatzkräften in die Karten, wie Tobias Schell, Feuerwehrsprecher der Stadt Monschau, betonte. Das Ziel sei es, die Brände zurückzudrängen und die bereits geretteten Bereiche feuerfrei zu halten.
Größte Herausforderung
Das Hauptproblem bleibt die nordöstliche Flanke des Feuers, die schwer erreichbar ist. Diese Brandlinie ist nur 2,3 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Solange dort keine Entspannung eintritt, bleibt die Evakuierung von etwa 30 Bewohnern aus Monschau-Kalterherberg bestehen - Gerüchte über eine mögliche Rückkehr sind laut Schell falsch.
Internationaler Einsatz und Schäden
In der Nacht wurden transportable Löschwasserbecken aufgebaut, um Gebäude im Gefahrenbereich zu schützen. Die belgischen Behörden versuchen, das Feuer vollständig einzukreisen; Bewohner des Dorfes Sourbrodt durften bereits zurückkehren. Insgesamt sind 3.000 Hektar Naturgebiet verbrannt. Die starke Rauchentwicklung hatte am Dienstag den Löschhubschraubereinsatz behindert und war noch im Raum Köln spürbar gewesen, obwohl sich die Geruchslage inzwischen entspannt hat.
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