Rekord-Anstieg der Kraftstoffpreise in Großbritannien belastet Autofahrer
Wichtige Fakten
- • Petrol stieg im März um 20 Pence pro Liter auf durchschnittlich 153,7p.
- • Diesel verteuerte sich um 40 Pence und kostet nun durchschnittlich 184,2p pro Liter.
- • Der Anstieg folgt auf höhere Rohölpreise durch den US-Israel-Iran-Konflikt.
- • Die Osterreisen werden voraussichtlich die verkehrsreichsten seit 2022 sein.
- • Die UK-Regierung betont die Resilienz der Kraftstoffversorgung trotz möglicher Engpässe.
Rekordanstieg der Kraftstoffpreise
Im März verzeichnete Großbritannien den höchsten monatlichen Anstieg der Kraftstoffpreise seit Beginn der Aufzeichnungen, ausgelöst durch den US-Israel-Konflikt mit Iran. Laut dem Automobilclub RAC stieg Benzin um 20 Pence pro Liter auf durchschnittlich 153,7 Pence, während Diesel um 40 Pence auf 184,2 Pence pro Liter teurer wurde. Dieser Anstieg folgt auf volatile Rohölpreise, wobei der Brent-Rohölpreis von 73 auf über 110 US-Dollar pro Barrel sprang, bevor er sich auf etwa 100 US-Dollar einpendelte.
Auswirkungen auf Osterreisen und Wirtschaft
Die höheren Spritkosten belasten Autofahrer pünktlich zu den Osterreisen, die voraussichtlich die verkehrsreichsten seit 2022 sein werden, mit 21,7 Millionen geplanten Fahrten. Um Staus zu vermeiden, werden in England 1.500 Meilen Straßenbauarbeiten vorübergehend ausgesetzt. Trotz der Preisspitzen liegen die Kosten unter den Höchstständen von 2022 nach Russlands Invasion in der Ukraine. Die UK-Regierung und die Kraftstoffindustrie betonen die Widerstandsfähigkeit der Versorgung, obwohl Shell vor möglichen Engpässen in Europa warnt.
Weitreichende wirtschaftliche Folgen
Die gestiegenen Energiepreise könnten breitere wirtschaftliche Auswirkungen haben, einschließlich höherer Transportkosten für Unternehmen und potenzieller Steigerungen der Lebensmittelpreise, da Rohöl auch in Düngemitteln verwendet wird. Kurzfristig sind Haushaltsenergierechnungen durch Preisobergrenzen geschützt, aber längerfristig könnten sie steigen. Die Unsicherheit am Ölmarkt droht, die Inflation hochzuhalten und Zinssenkungen der Bank of England zu verzögern, was bereits zu leicht höheren Hypothekenzinsen führt.
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