Rentenkommission: Lob und Kritik für Reformvorschläge
Wichtige Fakten
- • Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung vorgeschlagen.
- • Abschaffung der 'Rente mit 63' und der beitragsfreien Minijobs geplant.
- • Beamte, Selbstständige und Abgeordnete sollen in gesetzliche Rente einzahlen.
- • Kapitalgedeckte Zusatzrente soll Rentenniveau mindestens sichern.
- • Kritik: Vorschläge gingen an Lebenswirklichkeit vieler Beschäftigter vorbei.
Rentenkommission präsentiert Reformvorschläge
Die am Wochenende bekannt gewordenen Vorschläge der Rentenkommission sorgen weiter für Diskussionen. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte die Notwendigkeit der Reformen, die unter anderem eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung sowie die Abschaffung der 'Rente mit 63' und beitragsfreier Minijobs vorsehen. Auch sollen künftig Selbstständige, Beamte und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Eine kapitalgedeckte Zusatzrente soll das Rentenniveau sichern.
Geteilte Reaktionen aus Politik und Verbänden
Die Junge Union und die Senioren-Union begrüßen die Vorschläge, während die Jusos eine Kopplung an die Beitragsjahre fordern. Die Linke spricht von Rentenkürzungen, die AfD sieht brauchbare Ansätze. Gewerkschaften wie ver.di und IG Metall kritisieren die Pläne als realitätsfern. Die Rentenkommission will ihre Empfehlungen am Dienstag offiziell vorstellen.
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