Russische Angriffe: Tote in Saporischschja und Slowjansk
Wichtige Fakten
- • Vier Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine.
- • Angriff auf Saporischschja: ein Toter, sieben Verletzte.
- • AKW Saporischschja wurde nicht getroffen.
- • Mai war verheerendster Monat seit Kriegsbeginn 2022.
- • G7 verschärfen Sanktionen gegen Russland.
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der vergangenen Nacht mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Besonders schwer getroffen wurde Saporischschja im Südosten des Landes. Nach Angaben der Behörden gab es dort mindestens ein Todesopfer und sieben Verletzte. Zivile Infrastruktur, darunter ein Wohnblock, die örtliche Universität und ein Einkaufszentrum, wurden beschädigt. Ein Mann starb, als eine Drohne sein Auto traf. Das nahe gelegene Atomkraftwerk Saporischschja, größtes AKW Europas, blieb verschont.
In Slowjansk in der Region Donezk starben drei Menschen, fünf wurden verletzt. Die Stadt liegt im stark befestigten ukrainischen „Festungsgürtel“. Insgesamt war der Mai mit 274 Toten und fast 1800 Verletzten der verheerendste Monat seit Kriegsbeginn.
Der Ukraine-Krieg bestimmte auch den G7-Gipfel in Évian, auf dem die Staats- und Regierungschefs eine Verschärfung der Russland-Sanktionen vereinbarten.
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