Russische Raketenangriffe auf Kiew: Zwei Tote und zahlreiche Verletzte
Wichtige Fakten
- • Russland greift Kiew mit ballistischen Raketen an.
- • Zwei Tote und sechs Verletzte in der Hauptstadt.
- • Ukraine attackiert Ziele in Russland mit Drohnen.
- • Russland beschuldigt Ukraine, AKW-Chefingenieur getötet zu haben.
- • IAEA verurteilt Angriff auf Kernkraftwerks-Mitarbeiter.
Angriff auf Kiew
In der Nacht hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko wurden dabei mindestens zwei Menschen getötet und sechs verletzt, darunter ein 16-jähriger Junge. Die Einschläge erfolgten in einem Lager im Westen und einem unbewohnten Haus in einem östlichen Stadtbezirk, wo Brände ausbrachen. Die ukrainische Luftwaffe berichtete von mindestens acht abgefeuerten Raketen in zwei Wellen.
Ukrainische Gegenangriffe
Die Ukraine beschoss ihrerseits Ziele in Russland. In der Stadt Engels an der Wolga trafen ukrainische Drohnen ein Wohnhaus, wobei ein Mensch getötet wurde. Medien zufolge entstand zudem ein Feuer auf dem Militärflugplatz der dort stationierten Bomberflotte. Ein weiterer Drohnenangriff auf ein Öldepot nahe Jaroslawl forderte einen Toten und vier Verletzte, wie Gouverneur Michail Jewrajew mitteilte.
Tod von AKW-Chefingenieur
Russland wirft der Ukraine vor, den Chefingenieur des besetzten Atomkraftwerks Saporischschja bei einem Drohnenangriff getötet zu haben. Rosatom-Chef Alexej Lichatschow sprach von einem zielgerichteten Angriff. IAEA-Chef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall als inakzeptabel und Gefährdung der nuklearen Sicherheit. Das AKW ist seit März 2022 von russischen Truppen besetzt und die Reaktoren aus Sicherheitsgründen heruntergefahren.
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