Russland setzt massive Raketen- und Drohnenangriffe auf Ukraine fort
Wichtige Fakten
- • Mindestens vier Tote und 15 Verletzte bei Angriffen im Großraum Kiew
- • Fast 500 Drohnen, Raketen und Marschflugkörper eingesetzt, meist abgeschossen
- • Energieinfrastruktur getroffen: Wärmekraftwerk und Umspannwerk beschädigt
- • Luftalarm zeitweise im gesamten Land ausgelöst
- • USA bemühen sich um Waffenruhe-Abkommen, Gespräche verzögert
Massiver Angriff auf die Hauptstadtregion
Russland hat die Ukraine erneut mit einem massiven Angriff aus Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern beschossen, wobei besonders die Region Kiew betroffen war. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden fast 500 Waffensysteme eingesetzt, von denen die meisten abgefangen werden konnten. Bei den Angriffen im Umland von Kiew wurden mindestens vier Menschen getötet und 15 verletzt, darunter drei Schwerverletzte.
Zielrichtung Energieinfrastruktur
Daten der Luftraumüberwachung zeigen, dass die Angriffe gezielt die Energieinfrastruktur trafen. Ein Wärmekraftwerk und ein Umspannwerk wurden beschädigt, was zu Stromausfällen in der Region Kiew und zeitweiligen Ausfällen des Nahverkehrs führte. Zudem wurden Wohnhäuser, Produktionsanlagen und Lagerhallen in den Vororten der Hauptstadt getroffen.
Weitreichende Folgen und internationale Reaktionen
Weitere Angriffe wurden aus mehreren Regionen gemeldet, darunter Saporischschja und Charkiw, wobei zeitweise im gesamten Land Luftalarm ausgelöst wurde. Gleichzeitig berichten russische Behörden von Drohnenangriffen auf den Hafen Port Kawkas, der für die Versorgung russischer Truppen genutzt wird. Die USA bemühen sich um ein Waffenruhe-Abkommen, doch direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine sind vorerst verzögert.
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