Teilen:
International 24.02.2026, 17:46 Aktualisiert: 24.02.2026, 23:07

Russlands anhaltende Desinformationskampagnen gegen Ukraine und Europa

Russland verbreitet seit Jahren Falschbehauptungen über ukrainische Waffenverkäufe an Dritte.

Wichtige Fakten

  • Russland verbreitet seit Jahren Falschbehauptungen über ukrainische Waffenverkäufe an Dritte.
  • Präsident Selenskyj wird als korrupt und drogenabhängig dargestellt.
  • Propaganda richtet sich zunehmend gegen europäische Regierungschefs wie Merz und Macron.
  • Russland nutzt staatliche Sender, verdeckte Kampagnen und Influencer zur Verbreitung.
  • Ziel ist die Diskreditierung der Ukraine und Destabilisierung europäischer Demokratien.

Desinformationsstrategien im Ukraine-Krieg

Russland führt seit Jahren gezielte Desinformationskampagnen gegen die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer, insbesondere über soziale Netzwerke. Laut der Tagesschau und Experten des Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) zielen diese darauf ab, die Ukraine als korrupt und neonazistisch zu diskreditieren, während gleichzeitig europäische Demokratien destabilisiert werden sollen. Beispiele umfassen falsche Behauptungen über Waffenverkäufe der Ukraine an Drogenkartelle oder die Hamas, sowie manipulierte Bilder von Präsident Selenskyj.

Anpassungen und Ausweitung der Propaganda

Im Laufe des Krieges hat sich die russische Propaganda angepasst: Während anfangs die USA als Hauptfeind dargestellt wurden, rückten mit der Präsidentschaft von Donald Trump Großbritannien und die EU in den Fokus. Falschbehauptungen über europäische Regierungschefs wie Friedrich Merz und Emmanuel Macron werden verbreitet, um Misstrauen zu säen. Die Kampagnen nutzen staatliche Sender wie RT, verdeckte Einflussnahme und Influencer, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen, von linken bis rechten Spektren.

Ziele und Auswirkungen

Die russische Desinformation zielt darauf ab, die Unterstützung für die Ukraine im Westen zu untergraben und durch Einmischung in Wahlen europäische Demokratien zu destabilisieren. Experten wie Julia Smirnova betonen, dass Russland enorme Ressourcen in diese Aktivitäten investiert, was eine strategische und langfristige Antwort erfordert, die über das bloße Kontern einzelner Kampagnen hinausgeht.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.