Ryanair kippt Gebühren fürs Nebeneinandersitzen: Fliegen mit Kindern bleibt teuer
Wichtige Fakten
- • Ryanair beendete Gebühren für Eltern-Kind-Sitzplatznachbarschaft nach CMA-Untersuchung.
- • Wizz Air verlangt pauschal 32 € für Kleinkinder, unabhängig vom Ticketpreis.
- • British Airways berechnet ca. 10 % des Erwachsenentarifs für Babys, plus 11 Zuschläge.
- • Rory Boland kritisiert Fixgebühren teurer als Erwachsenenticket als unfair.
- • Alle Personen ab 2 Jahren benötigen eigenen Sitzplatz und zahlen oft volle Tarife.
Ryanair kippt Familien-Sitzplatzgebühren
Ryanair hat seine umstrittene Gebührenpolitik für Familien geändert: Eltern müssen nicht mehr extra zahlen, um sicher neben ihren Kindern sitzen zu können. Zuvor hatte die Wettbewerbsbehörde CMA eine Untersuchung eingeleitet. Andere Airlines lassen Familien weiterhin zur Kasse bitten.
Versteckte Kosten für Babys und Kleinkinder
Babys auf dem Schoß können teurer sein als der Erwachsenentarif. Bei Wizz Air fallen pauschal 32 Euro pro Flug an – unabhängig davon, ob der Elternticket nur 14,99 £ kostet. Bei British Airways kommen zu den 10 % Rabatt für Babys noch 11 verschiedene Zuschläge, die den Endpreis von 30 £ auf 162 £ hochtreiben können. Diese Aufschläge umfassen unter anderem Luftverkehrssteuer, Flughafengebühren und Carrier-Imposed-Charges, die je nach Zielland variieren.
Auch Sitzplatzreservierung und Kinder ab zwei Jahren verursachen Zusatzkosten
Selbst bei Airlines, die Familien helfen wollen, greifen die Preisgestaltung: Wizz Air garantiert nur einem Elternteil kostenlos den Platz neben dem Kind; wer für das zweite Kind bucht, zahlt unter Umständen drauf. Wer einen Kinderwagen oder Kindersitz mitnimmt, trifft auf weitere Komplexität in der Tarifstruktur.
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