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International 07.02.2026, 16:50 Aktualisiert: 07.02.2026, 23:04

Sabotageakte im italienischen Bahnnetz überschatten Olympia

Drei Sabotagevorfälle im italienischen Bahnnetz im Zusammenhang mit den Winterspielen.

Wichtige Fakten

  • Drei Sabotagevorfälle im italienischen Bahnnetz im Zusammenhang mit den Winterspielen.
  • Ein rudimentärer Sprengkörper und durchtrennte Kabel in der Nähe von Bologna gefunden.
  • Ein Stromkasten in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro geriet in Brand.
  • Zugverspätungen von bis zu zweieinhalb Stunden im Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalverkehr.
  • Verkehrsminister Salvini vergleicht die Vorfälle mit der Sabotage bei den Sommerspielen 2024 in Paris.
  • Noch keine Verantwortung für die Taten übernommen.
Mit der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo wurden im norditalienischen Eisenbahnnetz mehrere Sabotageakte entdeckt, die zu erheblichen Reiseunterbrechungen führten. Besonders betroffen waren die Strecken zwischen Bologna, Padua und Ancona, wo ein rudimentärer Sprengkörper auf einer Weiche und durchtrennte Stromkabel entdeckt wurden. Ein Brand in einem Stromkasten bei Pesaro verursachte zusätzliche Störungen. Verkehrsminister Matteo Salvini sprach von „schweren Sabotagevorfällen“, die eine Parallele zu ähnlichen Vorfällen bei den Pariser Sommerspielen 2024 aufweisen würden. Trotz des chaotischen Beginns der Spiele betonte Salvini, dass diese Vorfälle das Image Italiens nicht beschädigen würden, da das Land positiv im internationalen Rampenlicht stehe.

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