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Wirtschaft 05.08.2026, 06:34 Aktualisiert: 05.08.2026, 08:04

Saudi-Fonds übernimmt Spielekonzern Electronic Arts für 55 Milliarden Dollar

Electronic Arts für 55 Mrd. Dollar übernommen.

Wichtige Fakten

  • Electronic Arts für 55 Mrd. Dollar übernommen.
  • Käufer: Saudi-Arabiens PIF, Affinity Partners, Silver Lake.
  • Kushner beteiligt; EA wird privat.
  • Ende der Börsennotierung nach 36 Jahren.

Übernahme abgeschlossen

Electronic Arts, der Hersteller von Spielen wie „Die Sims“, „Madden NFL“ und „Battlefield“, ist von Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF gemeinsam mit Affinity Partners und Silver Lake für 55 Milliarden Dollar übernommen worden. Der Deal wurde am Dienstagabend abgeschlossen, nachdem die EU die letzte regulatorische Hürde genommen hatte. EA wird damit von der Börse genommen und beendet seine 36-jährige Geschichte als börsennotiertes Unternehmen.

Beteiligte Investoren

Affinity Partners wird von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump, geführt. Kushner zeigte sich begeistert und betonte die Bedeutung von EA für Millionen von Spielern weltweit. Die saudische Königsfamilie investiert bereits seit Längerem in Videospiele und E-Sport, Kronprinz Mohammed bin Salman gilt selbst als Gamer.

Zukunftsaussichten

EA, gegründet 1982 von William „Trip“ Hawkins, verzeichnete zuletzt stagnierende Einnahmen von etwa 7,4 bis 7,6 Milliarden Dollar pro Jahr. Die Konkurrenz durch mobile Spiele und der Kauf des Rivalen Activision Blizzard durch Microsoft haben den Druck erhöht. Als Privatunternehmen ist EA künftig von der Pflicht zur Quartalsberichterstattung befreit, was Analysten als Chance sehen. Allerdings sind bei solchen Übernahmen häufig Stellenstreichungen zu erwarten, auch wenn EA zuletzt bereits Arbeitsplätze abgebaut hat.

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