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International 01.06.2026, 01:03 Aktualisiert: 01.06.2026, 08:00

EU verschärft Kritik an Israels Vormarsch im Libanon

Frankreich beantragt UN-Sicherheitsratssitzung.

Wichtige Fakten

  • Frankreich beantragt UN-Sicherheitsratssitzung.
  • Israel erobert Kreuzritterburg Beaufort.
  • Deutschland und UK fordern Waffenruhe.
  • USA machen neuen Waffenruhevorschlag.
  • Über eine Million Vertriebene, 3300 Tote.

Europäische Kritik an Israels Vormarsch

Europäische Staats- und Regierungschefs haben die israelische Ausweitung des Einmarsches in den Libanon verurteilt, nachdem das israelische Militär die mittelalterliche Kreuzritterburg Beaufort eingenommen hatte. Bundesaußenminister Johann Wadephull forderte ein Ende der Kämpfe sowohl von Israel als auch von der Hisbollah. Er betonte, dass Zivilisten nicht den Preis einer militärischen Eskalation zahlen dürften. Auch die britische Außenministerin Yvette Cooper schloss sich der Kritik an und verlangte die Einhaltung der Waffenruhe.

Frankreichs Vorstoß im UN-Sicherheitsrat

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, nichts rechtfertige die massive Eskalation im Südlibanon. Das Land beantragte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates für Montag. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu verteidigte die Eroberung der Burg als dramatische Wende im Kampf gegen die Hisbollah und kündigte eine weitere Ausdehnung der Offensive an.

Friedensbemühungen und Verhandlungen

Die USA unternehmen derweil einen neuen Anlauf für eine Waffenruhe. Ein US-Regierungsvertreter sagte, die Hisbollah solle alle Angriffe auf Israel einstellen, im Gegenzug müsse Israel auf eine Eskalation in Beirut verzichten. Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Regierungsvertretern sollen in Washington fortgesetzt werden, wobei die Hisbollah nicht teilnimmt. Die seit April geltende Waffenruhe wurde immer wieder gebrochen.

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