Schlafmangel als Gesundheitsrisiko: Experte warnt vor langfristigen Folgen
Wichtige Fakten
- • Optimaler Schlaf liegt zwischen 7,5 und 8,5 Stunden pro Nacht.
- • Chronischer Schlafmangel erhöht Risiko für Herzinfarkt und Diabetes.
- • Im Schlaf reinigt sich das Gehirn und stärkt das Immunsystem.
- • Immer mehr Jugendliche leiden unter Schlafstörungen durch Medienkonsum.
- • Ideal für guten Schlaf sind 17 bis 22 Grad Celsius und Ruhe.
Zusammenfassung
Schlafmediziner Ingo Fietze betont, dass dauerhaft schlechter Schlaf das Risiko für Erkrankungen wie Herzinfarkt, Demenz oder Diabetes erhöht. Optimal sind 7,5 bis 8,5 Stunden Schlaf pro Nacht, wobei Defizite am Wochenende teilweise ausgeglichen werden können. Im Schlaf reinigt sich das Gehirn von Abbauprodukten und das Immunsystem wird gestärkt, was für Gedächtnisprozesse und allgemeine Gesundheit essenziell ist.
Risiken und Hilfe
Wer länger als ein Jahr schlecht schläft, hat erhöhte gesundheitliche Risiken, darunter Herz-Kreislauf-Probleme und Depressionen. Spätestens nach vier Wochen sollte man seine Schlafgewohnheiten überprüfen, bei anhaltenden Störungen nach drei Monaten einen Experten konsultieren. Besorgniserregend ist, dass immer mehr Kinder und Jugendliche unter Schlafstörungen leiden, oft verursacht durch abendlichen Medienkonsum wie Serien und Computerspiele.
Schlafumgebung und Typen
Eine ideale Schlafumgebung umfasst 17 bis 22 Grad Celsius, Dunkelheit, frische Luft und Ruhe. Zudem gibt es genetische Veranlagungen wie Frühaufsteher (Lerchen) und Spätaufsteher (Eulen), wobei Eulen ein höheres Risiko für Stoffwechselerkrankungen haben können. Die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit ist wissenschaftlich nicht belegt, könnte aber subjektiv durch Umstellungen im Körper wahrgenommen werden.
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