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International 09.06.2026, 03:53 Aktualisiert: 09.06.2026, 08:02

Erdbeben auf den Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 37, Hunderte verletzt

Mindestens 37 Tote und 487 Verletzte nach Beben der Stärke 7,8.

Wichtige Fakten

  • Mindestens 37 Tote und 487 Verletzte nach Beben der Stärke 7,8.
  • Über 1.100 Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten auf Mindanao.
  • Rund 145.000 Menschen betroffen, über 32.000 obdachlos.
  • Flughafen General Santos City beschädigt, Schulen geschlossen.
  • Erdbeben ausgelöst durch Bewegung im Cotabato-Graben.

Opferzahl steigt nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 hat am frühen Montagmorgen die südlichen Philippinen erschüttert. Nach Behördenangaben vom Dienstag starben mindestens 37 Menschen, 487 wurden verletzt. Der Zivilschutz teilte mit, dass rund 145.000 Menschen von den Folgen des Bebens betroffen seien, etwa 32.000 mussten ihre Häuser verlassen. Die Stadt General Santos City mit rund 700.000 Einwohnern wurde besonders hart getroffen. Dort wurden der internationale Flughafen sowie zahlreiche Gebäude beschädigt. Tsunami-Warnungen für die Region, Indonesien und Japan wurden nach mehr als sechs Stunden aufgehoben.

Rettungsarbeiten durch Nachbeben erschwert

Mehr als 1.100 Nachbeben erschweren die Rettungsarbeiten, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie mitteilte. Viele Straßen und Brücken sind beschädigt oder durch Erdrutsche blockiert, sodass Hilfsgüter teilweise per Flugzeug in abgelegene Ortschaften gebracht werden müssen. Das Gesundheitsministerium berichtete, dass viele Menschen unter Schock stehen und psychologische Betreuung benötigen. Über 6.000 öffentliche Schulen sowie hunderte Privatschulen blieben geschlossen. Präsident Ferdinand Marcos Jr. rief alle Regierungsstellen zur Hilfe auf und entsandte Minister nach Mindanao, um die Koordination zu übernehmen.

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