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International 07.02.2026, 11:19 Aktualisiert: 07.02.2026, 23:05

Neuer Anschlag bei Islamabad: IS bekennt sich, Trauer und Proteste folgen

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus in der Nähe von Islamabad wurden über 30 Menschen getötet und etwa 170 verletzt.

Wichtige Fakten

  • Bei einem Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus in der Nähe von Islamabad wurden über 30 Menschen getötet und etwa 170 verletzt.
  • Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag.
  • Der Attentäter hat vor Auslösung des Sprengsatzes auf Sicherheitskräfte gefeuert.
  • Zehntausende nahmen an Trauerfeiern teil.
  • Sieben Verdächtige wurden im Zusammenhang mit dem Anschlag in Khyber-Pakhtunkhwa festgenommen.
  • Mindestens ein militanter Extremist und zwei Sicherheitskräfte kamen bei den Einsätzen ums Leben.
  • In der stark bewachten Hauptstadt Islamabad sind Anschläge selten, doch in letzter Zeit kommt es in Pakistan verstärkt zu Gewalt.
Bei einem verheerenden Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus in der Nähe von Islamabad wurden mehr als 30 Menschen getötet und etwa 170 verletzt. Der Islamische Staat (IS) hat die Verantwortung für den Anschlag übernommen und ein Bild des vermeintlichen Täters verbreitet. Heute strömten Zehntausende zu den Trauerfeiern und Proteste führten zu Schließungen von Geschäften. Der Attentäter schoss zunächst auf Sicherheitskräfte, bevor er den Sprengstoff zündete. Inzwischen wurden sieben Verdächtige im Zusammenhang mit dem Anschlag festgenommen, unter ihnen auch mögliche Angehörige des Täters. Diese Vorfälle ereignen sich vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt in Pakistan, was die Sorge um die Sicherheit im Land weiter wachsen lässt.

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