Spahn wird Vater durch Leihmutter in den USA – Debatte um Verbot in Deutschland
Wichtige Fakten
- • Unionfraktionschef Jens Spahn und sein Mann bekamen Sohn Georg durch Leihmutter in USA.
- • Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten – Vermittlung und ärztliche Hilfe strafbar.
- • Die Bundesregierung sieht keine Änderung der Rechtslage vor, CDU ebenfalls dagegen.
- • Eine Kommission empfahl 2023 Legalisierung von Eizellenspende, aber kommerzielle Leihmutterschaft verboten.
- • Spahn änderte seine frühere Ablehnung und bekam nun selbst Kritik.
Spahn wird Vater durch Leihmutter in den USA
Der CDU-Politiker Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke haben Sohn Georg via Leihmutter in den USA bekommen. Das Kind kam mit Hilfe einer Leihmutter in den USA zur Welt, wie Spahn der Bild-Zeitung bestätigte. Der Schritt sorgt in Deutschland für Diskussionen, da Leihmutterschaft hier verboten ist.
Keine Änderung der Rechtslage
Die Bundesregierung und die CDU halten am Verbot fest. „Der Koalitionsvertrag sieht keine Änderung der aktuellen Rechtslage vor“, so ein Ministeriumssprecher. Die CDU bekräftigte auf ihrem Parteitag das Verbot aus „ethischen, rechtlichen und praktischen Bedenken“. Auch eine Kommission der Ampel-Regierung sprach sich gegen kommerzielle Leihmutterschaft aus.
Internationale Praxis und Kritik
In den USA ist Leihmutterschaft legal, Kosten von 100.000 bis 250.000 US-Dollar pro Kind sind üblich. Auch in Kanada, Ukraine, Russland und Georgien tragen Leihmütter aus. Der Medizinethiker Giovanni Maio kritisiert die Praxis als Reduzierung der Mutter auf ihre austragende Funktion. Spahn selbst änderte seine Meinung und erntet nun Kritik in sozialen Netzwerken.
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