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Spanien plant umfassende Legalisierung von Einwanderern
Die spanische Regierung plant, einem großen Teil der geschätzten 840.000 Einwanderer ohne Aufenthaltsgenehmigung einen legalen Status zu verleihen.
Wichtige Fakten
- • Die spanische Regierung plant, einem großen Teil der geschätzten 840.000 Einwanderer ohne Aufenthaltsgenehmigung einen legalen Status zu verleihen.
- • Die Legalisierung richtet sich an Personen, die sich mindestens fünf Monate vor dem 31. Dezember 2025 in Spanien aufgehalten haben.
- • Eine wesentliche Voraussetzung ist, keine Vorstrafen in den letzten fünf Jahren zu haben.
- • Die Regierung rechnet mit einer halben Million berechtigter Personen, andere Schätzungen gehen von mehr als 800.000 Betroffenen aus.
- • Die irreguläre Migration in die EU hat 2025 deutlich abgenommen.
- • Das Verfahren ermöglicht eine branchenunabhängige, vorläufige Arbeitserlaubnis in ganz Spanien.
Spanien steht kurz vor der Umsetzung einer umfassenden Legalisierung von Einwanderern ohne Aufenthaltsgenehmigung. Schätzungen zufolge leben circa 840.000 Personen ohne Papiere im Land. Die Regierung plant, diesen einen legalen Status zu verleihen, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie etwa den Aufenthalt seit mindestens fünf Monaten vor dem Stichtag und die Abwesenheit von Vorstrafen in den letzten fünf Jahren. Das Vorhaben stellt einen wichtigen Schritt in der spanischen Migrationspolitik dar und hebt sich von der zunehmend restriktiven Haltung anderer europäischer Länder ab. Die Legalisierungsmaßnahme wird stark von zivilgesellschaftlichen Organisationen und wirtschaftlichen Interessen unterstützt, da sie nicht nur zur Schließung von Arbeitslücken, vor allem in Pflege-, Bau- und Dienstleistungsbereichen, beiträgt, sondern auch menschenwürdige Arbeitsbedingungen fördern soll. Die Regierung rechnet mit einem Zeitraum für die Antragstellung von April bis Ende Juni 2026.
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