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Politik 22.06.2026, 15:51 Aktualisiert: 22.06.2026, 18:04

Spaniens Ex-Minister Ábalos wegen Korruption zu 24 Jahren Haft verurteilt

Ex-Minister Ábalos erhielt 24 Jahre Haft wegen Bestechung.

Wichtige Fakten

  • Ex-Minister Ábalos erhielt 24 Jahre Haft wegen Bestechung.
  • Koldo García, Ábalos' Assistent, wurde zu 19 Jahren verurteilt.
  • Das Gericht befand sie der organisierten Kriminalität und Geldwäsche schuldig.
  • Das Urteil gilt als schwerer Rückschlag für Premier Pedro Sánchez.
  • Sánchez' Frau Begoña Gómez muss ihren Pass wegen Fluchtgefahr abgeben.

Der ehemalige spanische Verkehrsminister José Luis Ábalos ist vom Obersten Gerichtshof wegen Korruption zu 24 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte Bestechungsgelder für öffentliche Aufträge über Schutzmasken während der Covid-19-Pandemie angenommen. Sein Assistent Koldo García erhielt 19 Jahre Haft.

Das Gericht befand beide der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Bestechung, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Geldwäsche und Einflussnahme für schuldig. Die Urteile gelten als schwerer Schlag für Premier Pedro Sánchez, da Ábalos über Jahre sein vertrauter rechter Arm war.

Zwei Tage zuvor hatte ein anderes Gericht entschieden, dass Sánchez' Frau Begoña Gómez, die wegen Korruption angeklagt ist, als fluchtgefährdet gilt und ihren Pass abgeben muss. Sánchez spricht von einer Schmutzkampagne rechter Kräfte gegen seine Familie. Der Fall Ábalos ist der fünfte Fall eines Ministers seit der spanischen Demokratie, der inhaftiert wird.

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