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International 08.02.2026, 11:45 Aktualisiert: 08.02.2026, 23:04

Irans Außenminister warnt die USA: Keine Angriffe auf iranische Stützpunkte

Irans Außenminister Araghtschi warnte die USA vor Angriffen, da Iran dann US-Stützpunkte ins Visier nehmen würde.

Wichtige Fakten

  • Irans Außenminister Araghtschi warnte die USA vor Angriffen, da Iran dann US-Stützpunkte ins Visier nehmen würde.
  • In Gesprächen geht es ausschließlich um das iranische Atomprogramm, nicht um andere Verteidigungsangelegenheiten.
  • Iran erhebt Anspruch auf sein Recht zur Uran-Anreicherung und betont dessen friedlichen Charakter.
  • Die Gespräche fanden im Kontext einer möglichen Eskalation der Spannungen zwischen beiden Ländern statt.
  • Vergangene Angriffe der USA auf iranische Atomanlagen während des israelisch-iranischen Kriegs vertieften das Misstrauen zwischen den beiden Ländern.
  • Weitere Gespräche sind für die kommende Woche geplant.
Zwei Tage nach den Gesprächen mit den USA über das iranische Atomprogramm bekräftigte Irans Außenminister Abbas Araghtschi die Warnung, dass Iran im Falle eines Angriffs durch die USA US-Stützpunkte in der Region ins Visier nehmen werde. Trotz intensiver Verhandlungen, die sich ausschließlich auf das Atomprogramm konzentrieren, blieben Fragen rund um Raketen und andere militärische Angelegenheiten unberührt. Araghtschi betonte, dass Iran für sein friedliches Atomprogramm bereits einen hohen Preis gezahlt habe und keine andere Nation das Recht habe, das iranische Verhalten zu diktieren. Während die Gespräche vor dem Hintergrund einer potenziellen Eskalation geführt werden, belasten vergangene Angriffe der USA auf iranische Atomanlagen das Vertrauen. Weitere Verhandlungen sind für die kommende Woche geplant.

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