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Politik 08.02.2026, 14:24 Aktualisiert: 08.02.2026, 23:04

US-Militärschlag gegen Venezuela und der geopolitische Wettstreit in Südamerika

US-Präsident Trump begann 2026 mit einem mutmaßlich völkerrechtswidrigen Militärschlag gegen Venezuela.

Wichtige Fakten

  • US-Präsident Trump begann 2026 mit einem mutmaßlich völkerrechtswidrigen Militärschlag gegen Venezuela.
  • Die USA erhöhen die Militärpräsenz in der Karibik und drohen Mexiko und Kolumbien.
  • Trump verfolgt eine Neuauflage der 'Hinterhofpolitik', um den Einfluss Chinas in Lateinamerika zu reduzieren.
  • China ist der wichtigste Handelspartner Südamerikas und investiert weiter stark in erneuerbare Energien und Infrastruktur.
  • Der Rechtsruck in Lateinamerika verstärkt Trumps Einfluss in der Region, ohne jedoch strategische Allianzen zu garantieren.
US-Präsident Donald Trump hat mit einem umstrittenen Militärschlag gegen Venezuela das Jahr 2026 begonnen und die militärische Präsenz in der Karibik verstärkt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den US-Einfluss in Lateinamerika auszubauen und der wachsenden wirtschaftlichen Macht Chinas entgegenzuwirken. Trumps aggressive Strategie umfasst auch Zolldrohungen, die Länder wie Mexiko und Kolumbien betreffen. Trotz seiner Anstrengungen bleibt die Region tief gespalten, da China weiter in Südamerika investiert. Ein kürzlich gewährtes 20-Milliarden-Dollar-Hilfspaket von Trump trug dazu bei, dass Argentiniens Präsident Javier Milei die Zwischenwahlen gewann, was seine Unterstützung für Trumps Politik unterstreicht. Andere rechtspopulistische Führer in Lateinamerika zeigen ähnliche ideologische Sympathien, jedoch ohne feste strategische Allianzen. Der geopolitische Wettkampf um Einfluss, Ressourcen und Märkte wird die Zukunft der Region prägen.

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