Starke Unwetter in Bayern und neue Mautregelung in Italien
Wichtige Fakten
- • Über 180 wetterbedingte Einsätze in Bayern.
- • Blitzschlag löste Haus- und Sägewerkbrände aus, Verletzte blieben glimpflich.
- • Italien erstattet Maut bei Stau ab 2 Stunden Verspätung.
Unwetter in Bayern: Zahlreiche Einsätze und Störungen
Schwere Unwetter haben am Wochenende in Bayern zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Feuerwehr geführt. In Niederbayern und der Oberpfalz rückten die Helfer insgesamt mehr als 180 Mal aus. In Lindberg kollidierte ein Zug mit einem umgestürzten Baum, verletzt wurde niemand. In Bruck führte ein Blitzeinschlag zu einem Dachstuhlbrand mit 15.000 Euro Sachschaden. In Mittelfranken wurden 63 Einsätze verzeichnet, darunter umgestürzte Bäume auf Häuser und Straßen. Der Münchner Flughafen strich aufgrund der Gewitterfront rund 50 Flüge und setzte die Abfertigung für etwa eine Stunde aus.
Italien: Mauterstattung bei Stau auf Autobahnen
Seit dem 1. Juni können Autofahrer in Italien bei Staubedarfsstörungen auf Autobahnen einen Teil oder die gesamte Maut zurückfordern. Die Regelung gilt jedoch nur bei Baustellenbedingtem Stau. Bei zwei bis drei Stunden Verspätung gibt es die Hälfte der Maut, bei mehr als drei Stunden die volle Summe. Verbraucherschützer befürchten, dass die Betreiber die Kosten durch höhere Mautgebühren ausgleichen könnten. Die Rückerstattung kann über die Portale der Betreiber beantragt werden, ein einheitliches Portal soll Ende des Jahres folgen.
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