Streeting fordert Labour-Vorsitz heraus: Kampfansage an Premier Starmer
Wichtige Fakten
- • Wes Streeting fordert Premierminister Keir Starmer im Rennen um den Labour-Vorsitz heraus.
- • Streeting kritisiert Starmers „schwerfälligen“ Führungsstil und mangelnde Vision.
- • Er plädiert für eine „neue Sonderbeziehung“ zur EU und einen Beitritt.
- • Andy Burnham, Bürgermeister von Greater Manchester, gilt als weiterer Herausforderer.
Streeting fordert Starmer heraus
Der frühere britische Gesundheitsminister Wes Streeting hat offiziell seinen Antritt zur Wahl des Labour-Parteivorsitzes erklärt und will damit Premierminister Keir Starmer ablösen. Bei einem Auftritt in London betonte Streeting die Notwendigkeit eines echten Wettbewerbs um die Führung. Zuvor war er aus Protest gegen Starmer von seinem Ministeramt zurückgetreten, da er das Vertrauen in dessen Führung verloren hatte.
Kritik an Starmers Führungsstil
Streeting warf Starmer einen „schwerfälligen“ Führungsstil vor, der kreative Politikansätze unterdrücke. Er bezeichnete die geplante Kürzung der Heizungszuschüsse für Rentner als „Katastrophe“ und kritisierte die mangelnde Vorbereitung der Labour-Regierung. Zudem forderte er eine breite inhaltliche Debatte und warnte vor reinen Strategien gegen politische Konkurrenten.
Europapolitik und innenpolitische Positionen
Streeting sprach sich für eine „neue Sonderbeziehung“ mit der EU aus und bezeichnete den Brexit als „katastrophalen Fehler“; er plädierte für einen Wiedereintritt auf lange Sicht. Zudem griff er die Zunahme von Rassismus auf den Straßen an und kritisierte die Reaktion der Regierung auf rechtsextreme Proteste.
Weitere Herausforderer im Rennen
Als aussichtsreicher Konkurrent gilt Andy Burnham, Bürgermeister von Greater Manchester, der dem linken Labour-Flügel angehört. Burnham bewirbt sich um einen Parlamentssitz, um für den Parteivorsitz kandidieren zu können. Streeting kündigte an, Burnhams Wahlkampf zu unterstützen, und plädierte für eine faire Vorwahl mit allen aussichtsreichen Kandidaten.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.