Tapetenwechsel: Wie Migration das Wohnen prägt
Wichtige Fakten
- • Ausstellung im Stadtmuseum Berlin bis Januar 2027.
- • Fokus auf migrantisches Wohnen seit 1960 in Berlin.
- • Gezeigt werden Möbel, Alltagsgegenstände und Fotos.
- • Rassistische Anschläge auf Wohnungen werden thematisiert.
Ein neuer Blick auf Migrationsgeschichte
Die Ausstellung "Tapetenwechsel - Migration und Mobiliar seit 1960" im Stadtmuseum Berlin beleuchtet, wie sich Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland eingerichtet haben. Gezeigt werden Objekte aus den 1960er Jahren bis heute, von provisorischen Unterkünften in Arbeiterwohnheimen bis hin zu selbst gestalteten Wohnzimmern. Die Schau verzichtet auf eine chronologische Erzählung und setzt stattdessen auf thematische Schlaglichter.
Integration und Widerstand im Wohnraum
Neben privaten Einrichtungsgegenständen wird auch der politische Kampf um Wohnraum thematisiert. So erinnert ein Foto an den rechtsextremistischen Brandanschlag in Solingen 1993. Die Ausstellung will zeigen, wie Migration die Stadt Berlin geprägt hat und wie alltägliches Wohnen mit gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden ist.
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