Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder: 5,8 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten
Wichtige Fakten
- • 5,8 Prozent Gehaltserhöhung in drei Stufen bis 2028
- • Gilt für 900.000 Beschäftigte in Kitas, Unikliniken und Behörden
- • Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 27 Monate
- • Nachwuchskräfte erhalten mindestens 150 Euro mehr
- • Arbeitsbedingungen im Osten werden an West-Regelungen angeglichen
Zusammenfassung
Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die Gewerkschaften ver.di und der Beamtenbund dbb mit den Ländern auf eine Tarifeinigung für rund 900.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. Der Tarifvertrag sieht eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten vor: 2,8 Prozent (mindestens 100 Euro) ab April 2026, zwei Prozent ab März 2027 und ein Prozent ab Januar 2028. Die Laufzeit beträgt 27 Monate bis zum 31. Januar 2028 und gilt für alle Bundesländer außer Hessen.
Details der Vereinbarung
Zusätzlich zu den Gehaltssteigerungen erhalten Nachwuchskräfte mindestens 150 Euro mehr, und Zulagen für Wechsel- und Schichtarbeit werden erhöht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ostdeutschland an das Westniveau, insbesondere beim Kündigungsschutz und der Arbeitszeit an den Unikliniken in Rostock, Greifswald und Jena. Die Verhandlungen, die sich bis in die Nacht zogen, wurden von beiden Seiten als schwierig beschrieben, führen aber zu einer Stabilisierung des Lohnniveaus im Vergleich zum öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.
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