17 Vermisste Wanderer nach Vulkanausbruch in Indonesien gerettet
Wichtige Fakten
- • Von 20 Wanderern wurden 17 lebend gefunden, drei starben.
- • Tote: zwei Singapurer, ein Indonesier; trotz Verbots unterwegs.
- • Bergung der Leichen wegen anhaltender Eruptionen zu gefährlich.
- • Führer und Träger könnten strafrechtlich belangt werden.
- • Vulkan Dukono: zehn Kilometer hohe Aschewolke, Alarmstufe 2.
Ausbruch und Opferbilanz
Beim Ausbruch des Vulkans Dukono auf der indonesischen Insel Halmahera am Freitagmorgen sind drei Wanderer ums Leben gekommen, zwei aus Singapur und einer aus Indonesien. Insgesamt waren 20 Personen auf dem Vulkan unterwegs. 17 von ihnen, die zunächst als vermisst galten, konnten inzwischen lebend geborgen werden. Fünf Menschen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Rettungsarbeiten und strafrechtliche Folgen
Wegen anhaltender Eruptionen konnten die Leichen zunächst nicht geborgen werden. Die Rettungsmannschaften warteten auf einen sicheren Zeitpunkt. Der Führer und der Träger der Gruppe wurden der Polizei übergeben und müssen mit Strafanzeigen rechnen, da sie die Wanderer trotz Verbots in eine Sperrzone geführt hatten.
Behörden verschärfen Maßnahmen
Bereits seit Dezember hatten die Behörden vor der erhöhten Aktivität des Vulkans gewarnt und das Betreten des Gebiets ab April verboten. Nach dem Unglück kündigte die Polizei an, die Zugänge künftig streng zu überwachen. Für die umliegenden Städte besteht Gefahr durch Vulkanasche-Regen. Der Dukono befindet sich auf Alarmstufe 2 von 4.
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