Tödlicher Vulkanausbruch am Mount Dukono: Guide unter Schock
Wichtige Fakten
- • Drei Menschen starben bei Eruption am Mount Dukono.
- • Behörden hatten Klettersperre wegen erhöhter Aktivität verhängt.
- • Guide Reza Selang überlebte, fühlt sich jedoch schuldig.
- • Ermittlungen wegen möglicher Fahrlässigkeit laufen.
- • Zugang zum Berg wurde dauerhaft gesperrt.
Chronik des Unglücks
Am Freitag kam es zu einem tödlichen Vulkanausbruch am Mount Dukono auf der indonesischen Insel Halmahera. Eine 20-köpfige Wandergruppe war trotz behördlicher Sperrung auf den Gipfel gestiegen. Als der Vulkan plötzlich ausbrach, kamen ein singapurischer Organisator und ein weiterer Wanderer unter einem großen Stein ums Leben; später wurde noch eine indonesische Wanderin tot geborgen. Drei Teilnehmer überlebten verletzt.
Die Rolle des Guides
Guide Reza Selang, der die Gruppe führte, gibt an, von dem seit 17. April geltenden Kletterverbot nichts gewusst zu haben. Er selbst sei „am Boden zerstört“ und fühle sich schuldig. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Fahrlässigkeit und hat beide Männer als Zeugen befragt. Vulkanexperten betonen, dass der Berg bereits weit über 200 Mal seit Ende März ausgebrochen und die Gefahrenstufe zwei (von vier) aktiv war.
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